Der „Black History Month“ ist in den USA entstanden, um den Geschichten und Errungenschaften der afroamerikanischen Menschen in Nordamerika zu gedenken. Seit einigen Jahren wird auch in anderen Ländern der Welt die afrikanische Diaspora gefeiert und durch verschiedene Aktionen und Kampagnen gewürdigt.
Neben dem Safer Internet Month wird auch der Black History Month in unseren Einrichtungen jährlich zum Schwerpunkt gemacht, hier ein Beispiel aus dem Siedlungstreff Leberberg:
Dieses Jahr entwickelte das Team eine eigene Social Media-Kampagne mit unterschiedlichen Sujets, wie man Rassismus bekämpfen kann. Es werden Begriffe wie z.B. „Vorurteile“ erklärt. In einem weiteren Sujet stellen sie die Frage: "Was passiert, wenn ich nichts gegen Rassismus tue?" Das Team rief dazu auf, eigene Vorurteile zu reflektieren und seine Stimme zu erheben, wenn etwas unfair oder abwertend ist.

Im Jugendangebot spielten die Jugendarbeiter:innen ein spezielles Memory-Spiel. Bei einem weiteren Spiel war es die Aufgabe, innerhalb von einer Minute so viele Musiker:innen, Sportler:innen und historische Figuren wie möglich aufzuzählen. Zusatzpunkte bekam man, wenn Frauen* und/oder BiPoC-Personen (Black, Indigenous, and People of Color) aufgezählt wurden.

„Bei beiden Spielen konnten unsere Besucher:innen auf eine niederschwellige Art und Weise eigene Vorurteile entdecken“, erzählt Jugendarbeiterin Leonie über den Zweck der Spiele. Zusätzlich wurden in der Hütte Steckbriefe von BiPoC-Personen aus dem öffentlichen Leben aufgehängt, unter anderem von Fußballspieler David Alaba.

Weitere Beiträge zu Aktionen und Projekten der Wiener Jugendzentren findest du hier: