In mehreren Jugendzentren wurde auch heuer wieder gemeinsam Iftar gefeiert – das Fastenbrechen nach Sonnenuntergang während des Ramadan. Dabei kommen Jugendliche, Stammbesucher:innen und Jugendarbeiter:innen zusammen, um gemeinsam zu kochen, den Tisch zu decken und anschließend miteinander zu essen.

Kinder und Jugendlichen haben zusammen angepackt um für alle zu kochen
Zu einer festen Tradition ist das gemeinsame Fastenbrechen im JUST Wienerberg geworden. Im Vorfeld wird gemeinsam mit den Jugendlichen besprochen, welche Gerichte gekocht werden sollen. Anschließend bereiten sie zusammen eine Vor- und Hauptspeise zu, während Nachspeisen oft von Besucher:innen von zu Hause mitgebracht werden. Auch ältere Jugendliche unterstützen beim Einkaufen und Helfen direkt im Betrieb beim Kochen. Anfang März nahmen rund 40 Besucher:innen im Alter von 6 bis 21 Jahren am gemeinsamen Fastenbrechen im Wienerberg teil.
Auch im Club Nautilus im 21. Bezirk wurde im Rahmen des Burschen*Betriebs gemeinsam gekocht. Burger wurden angebraten, Gemüse geschnitten und anschließend an alle Jugendlichen im Betrieb verteilt.

In der Großfeldsiedlung wurde aufgetischt mit selbstgemachten Burgern
Im 3. Bezirk wurde das Fasten im Frauencafé des Jugend- und Stadtteilzentrums come2gether gemeinsam gebrochen. Dort gibt es monatlich wechselnde Programm-Highlights – diesmal wünschten sich die Besucherinnen ein gemeinsames Iftar. „Die Frauen* haben zu Hause vorbereitete Köstlichkeiten mitgebracht, die anschließend gemeinsam angerichtet wurden“, berichtet Jugendarbeiterin Sandra über das Engagement der Teilnehmerinnen*. „Weil der Abend so schön war, wurde in der darauffolgenden Woche ein weiteres gemeinsames Fastenbrechen geplant“, erzählt Jugendarbeiterin Martina.

Jung und Alt kamen beim gemeinsamen Essen zusammen