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#wien30

30% der Wiener:innen dürfen bei Wahlen nicht mitbestimmen.
Sie haben keinen Österreichischen Pass, daher auch keine Möglichkeit der demokratischen Mitbestimmung.

Die Wiener Jugendzentren haben im Rahmen der Initiative Wahlrecht mit der Kampagne #wien30 sehr laut gefragt:

Was bleibt, wenn 30% fehlen?

Wir haben erzählt, was es für Wien bedeutet, dass 30% der Wiener:innen, darunter 72.000 junge Menschen, nicht wählen dürfen. Das ist ein riesiges, demokratiepolitisches Problem. Wir haben die unüberwindbaren Hürden am Weg zur Staatsbürgerschaft aufgezeigt.

Es ist uns gemeinsam mit Partner:innen gelungen, das Thema sehr breit in den Medien und im öffentlichen Diskurs zu setzen. Es haben unglaublich viele Menschen drüber diskutiert!

Wir sind schon lange an dem Thema dran

Rund um die Wiener Gemeinderatswahlen 2020 haben wir mit der Jugendzentren-Kampagne #wien30 verstärkt auf Instagram Bewusstsein für das Demokratiedefizit geschaffen. Unsere Jugendzentren-Standorte haben die Themen #wien30 und Politische Bildung aufgegriffen und sehr viele spannende Aktionen gestaltet, Inhalte niederschwellig aufbereitet, spannende und tiefgehende Gespräche mit den jungen Menschen geführt, aufgerüttelt und sensibilisiert. Den Jugendlichen eine Stimme gegeben.

30 Prozent - Der Song

Die zwei Rapper TwoScales haben einen 30 Prozent-Song geschrieben, die Beats dafür entwickelt und gemeinsam mit dem jungen Filmemacher Ufuk und dem Team von Back on Stage 16/17 ein berührendes Musikvideo gedreht.

 

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Kampagnen-Videos mit Piiiiep

Gemeinsam mit CU television haben wir für #wien30 Porträts von jungen Nichtwählendürfer:innen produziert. Arton, Kiki, Ibo und Amelie erzählen ihre Geschichte, allerdings... Hoppala, was ist hier passiert? Wir machen hörbar, was bleibt, wenn 30% fehlen!

Alle Videoclips findet ihr auf unserem YouTube-Channel. Seht hier das Video mit Arton:

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Sujets zur Kampagne #wien30

Für das gute Zusammenleben in der Stadt leisten die Wiener:innen ohne österreichischen Pass ihren Beitrag, genauso wie jene mit heimischem Pass. Kommt es zu Wahlen, dürfen sie das plötzlich nicht mehr: Ihnen wird die Mitbestimmung verwehrt, sie dürfen ihre Stadt nicht mitgestalten. Können 30% nicht mitreden, geht Wien ganz schön was ab: viel Potenzial, viele Lebensrealitäten, viel guter Input für unsere Stadt und viele wertvolle Meinungen und Erfahrungen.

Besonders betroffen sind Jugendliche, die hier aufwachsen und zuhause sind. Ihnen wird durch das fehlende Wahlrecht nicht nur die Möglichkeit zur Mitbestimmung genommen, sondern auch eine Identifikation als Wiener:in und als Österreicher:in erschwert. Desintegration wird gefördert.

Nicht-Stimmberechtige: Anzahl stark steigend

Als der Verein Wiener Jugendzentren mit der #InitiativeWahlrecht zur Wien Wahl 2015 gestartet hat, waren es noch 24%. Heute stehen wir bei über 30% Wiener:innen ohne Wahlrecht.

Alle diese Fakten führen zu dem Schluss, dass der grundsätzliche Zugang zu den Themen Wahlrecht und Staatsbürgerschaft überdacht werden muss.

Politische Teilhabe darf nicht zu einem Exklusivrecht einer immer kleiner werdenden Gruppe werden!

 

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