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20. November 2020

Kinderrechtetag

Lassen wir Kinder und Jugendliche nicht zurück!

Am 20. November 1989 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die UN-Konvention über die Rechte des Kindes (KRK). 194 Staaten, darunter auch Österreich, haben sich verpflichtet diese Rechte einzuhalten. Die Kinderrechte gelten für alle Kinder und Jugendliche von 0 bis 18 Jahren.

Die Kinderrechtskonvention beruht auf vier Prinzipien (UNICEF):

  1. Das Recht auf Gleichbehandlung: Kein Kind darf benachteiligt werden - sei es wegen seines Geschlechts, seiner Herkunft, seiner Staatsbürgerschaft, seiner Sprache, Religion oder Hautfarbe, einer Behinderung oder wegen seiner politischen Ansichten.
  2. Das Wohl des Kindes hat Vorrang: Wann immer Entscheidungen getroffen werden, die sich auf Kinder auswirken können, muss das Wohl des Kindes vorrangig berücksichtigt werden.
  3. Das Recht auf Leben und Entwicklung: Jedes Land verpflichtet sich, in größtmöglichem Umfang die Entwicklung der Kinder zu sichern.
  4. Achtung vor der Meinung des Kindes: Alle Kinder sollen als Personen ernst genommen, respektiert und in Entscheidungen einbezogen werden.

Die Konvention über die Rechte des Kindes umfasst 54 Artikel. Daraus ergeben sich 42 Rechte für Kinder und Jugendliche.

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Gerade in der aktuellen Situation ist es besonders wichtig, dass wir die Rechte von Kindern und Jugendlichen kennen und wahren. In unseren Einrichtungen finden verschiedene Aktionen zum Thema Kinder- und Jugendrechte statt. Wie z.B. beim Jugendtreff Leberberg, wo passend dazu ein bunter Pflückzaun gestaltet wurde, wo alle Kinderrechte dargestellt sind. Auch können Kinderrechte-Sprüche gepflückt werden.

 

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Die Corona-Krise und damit einhergehenden Maßnahmen haben den Alltag von Kindern und Jugendlichen seit dem Frühling dieses Jahres komplett verändert. Es gibt massive Einschränkungen in Bezug auf Schule, Gesundheit und Freizeit. Die soziale Ungleichheitsschere geht immer weiter auseinander. Neben dem Recht auf Bildung, Freizeit, Spiel, Sport, Erholung, Gesundheit haben Kinder und Jugendliche vor allem auch das Recht auf Mitbestimmung und darauf gehört zu werden. Unsere Geschäftsführerin Ilkim Erdost richtet in Hinblick auf die Kinderrechte folgenden Appell:

 

„Die Entscheidungen die derzeit von der Politik getroffen werden, treffen junge Menschen besonders stark. Jedoch werden sie in den aktuellen Prozessen kaum beachtet oder beteiligt. Doch gerade jetzt ist es wichtig, Kinder und Jugendliche nach ihrer Meinung zu fragen und sie in Entscheidungen einzubinden. Lassen wir Kinder und Jugendliche nicht zurück.“ Ilkim Erdost

 

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