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11. März 2026

Demokratie in der Schule

Gruppe von Schüler:innen mit roten und grünen Karten

In der WMS Kölblgasse beschäftigen sich Schüler:innen, Lehrpersonen, Eltern & die Direktorin seit Schulbeginn gemeinsam mit großen Fragen: Welche gemeinsamen Vorstellungen oder Visionen haben wir an der Schule für unsere Schulgemeinschaft? Und wie können wir diese umsetzen? Diese Fragen werden im Rahmen des Projekts Demokratieschule beantwortet.

Der Anstoß

Gemeinsam mit dem Theater der Unterdrückten Wien (TdU) hat sich die Schule auf eine Entdeckungsreise begeben. Zu Beginn wurden schulintern Befragungen durchgeführt, um herauszufinden, welche Wünsche es von Seiten der Schule gibt und welche Herausforderungen für Mitgestaltung aktuell bestehen. Eltern und Erziehungsberechtigte erhielten an einem Elternabend die Möglichkeit, sich über das Projekt zu informieren und ihre Perspektiven einzubringen. Ein sehr spannender Prozess für alle Beteiligten mit vielen Erkenntnissen!

Das Theater

Plakat mit einem Handy aufgedruckt. In dramatischer Gestaltung ist der Text "15 Stunden Bildschirmzeit" zu lesen

Die gesammelten Herausforderungen und Veränderungswünsche wurden an der Schule in einem kreativen Prozess in ein Theaterstück umgewandelt, um sie auf der Bühne sichtbar und offen besprechbar zu machen: Jojo träumt von der idealen Schule. Was ist anders im Gegensatz zur Realität und was braucht es, um dahin zu kommen? Unterschiedliche Szenen beleuchten unterschiedliche Wünsche für den gemeinsamen Schulalltag an der Traumschule.

Das Wir-Gefühl

Nach der Vorstellung wurden die einzelnen Themen des Stücks nochmals herausgearbeitet. Ein großer Wunsch aller: Das WIR Gefühl an der Schule stärken. Konkrete Fragen dazu wurden nun vom Publikum - bestehend aus Schüler:innen, Eltern, Lehrenden, Direktion und außenstehenden Personen – besprochen: Wie kann Vertrauen zwischen allen aufgebaut werden, Streit minimiert oder besser untereinander gelöst werden? Wie werden wir zum “Team Kölblgasse”?

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Die Lösungen

Jede:r konnte Lösungsvorschläge einbringen. Diese wurden diskutiert und am Ende über Lösungswege abgestimmt. In diesem Prozess erfahren die Schüler:innen Transparenz, ebenso aber lernen sie Argumente für oder gegen Lösungsvorschläge einzubringen und erkennen, dass in einem demokratischen Entscheidungsprozess immer auch Kompromisse eingegangen werden müssen.

Die Umsetzung

Zum Schluss hatte ein sogenanntes “Policy-Team” (einzelne Lehrpersonen, Direktion, Mitarbeiter:innen der Demokratieschule, SQM, Schüler:innen, Schulsprecher) die Aufgabe, sich zu überlegen, wie die gewählten Lösungsvorschläge in die Realität umgesetzt werden können. So wird sichergestellt, dass die Schüler:innen im Prozess auch Selbstwirksamkeit erfahren, indem wirkliche Veränderungen für den Schulalltag stattfinden.

Einblicke in eine der drei Aufführungen gibt es als Kurzvideo hier.

Demokratieschule

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